Ultraschalltherapie

Der sanfte heilende Schall.

 

Die Ultraschalltherapie gehört zu den sogenannten physikalischen Anwendungen. Es beschreibt ein Verfahren

zur Schmerzlinderung, Anregung des Zellstoffwechsels und der Selbstheilungsprozesse mittels Ultraschall. Der Frequenzbereich des Schalls liegt zwischen 0,8-3 MHz wohingegen die Sonographie mit 20 kHz arbeitet.

 

 

Funktionsweise:

Zum Einsatz kommen bei dieser Therapieform neben Dauer- vor allem Impulsschallarten. Die Art des Schalls spielt für die Gesamtbehandlungsdauer und die zu verwendende Ultraschallstärke eine große Rolle. In der Regel sind 6-10 Behandlungen ausreichend.

Durch den auf den Körper wirkenden Ultraschall kommt es im Gewebe zu einer mechanischen (Vibration) und theramischen Reaktion. Die Schallwellen erzeugen einen Druck im umliegenden Gewebe was dort zu einer starken Kompression und Expansion führt, das Gewebe weitet und entspannt sich ähnlich einem Schwamm.

Die dabei entstehende Wärme wird zu therapeutischen Zwecken mitgenutzt. 

Häufig wird diese Therapieform in Kombination mit Aplizierung von medizinischen Wirkstoffen als sogenannte Phonophorese verwendet.

 

 

Besonders bewährt hat sich die Ultraschalltherapie bei:

 

  • chronischen Muskel- und Sehnenschmerzen
  • Tennis- oder Golferellenbogen
  • Fersensporn
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Verstauchungen und Prellungen
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Sinusitis (Nasennebenhölenentzündung)

 

 

Was verspürt man unter der Behandlung:

  • Ein leichtes Wärmegefühl in der Tiefe des Gewebes kann spürbar sein, in der Regel merkt der Patient nur die Massage des Ultraschallkopfes und den verwendeten Aplikator.

 

 

 

Welche unerwünschten Nebenwirkungen gibt es:

  • Die Wärmebildung unter der Therapie wird therapeutisch genutzt, sollten darüber hinaus Kribbelgefühle oder stärkere Hitze entstehen sind das deutliche Anzeichen einer Überdosierung. Diese können zu einer Verbrennung des Periosts führen und sollten daher immer vom Patieten angegeben werden um die Dosis etsprechend anzupassen. 
  • Darüber hinaus kann es bei zu hoher Behandlungsintensität zu Zellzerstörung und Blutaustritt in das Gewebe kommen, sowie zur Entstehung von Gasbläschen im Körpergewebe.

 

 

Welche Patienten dürfen nicht mit der Ultraschalltherapie behandelt werden:

  • Strahlentherapeutische Patienten
  • Patienten mit Blutgerinnungsstörung
  • Patienten mit Gefäßerkrankungen (Varizen, Thrombosen)
  • Tumore oder Metastasen sollen nicht beschallt werden
  • künstlicher Gelenkersatz
  • sowie akut fiebrige Zustände 

 

Sie wollen ein persönliches oder telefonisches Vorabgespräch? Rufen Sie an oder kommen Sie einfach vorbei diese Gespräche sind kostenfrei.

 

 

 

Der Erfolg liegt in der langfristigen Therapie und nicht in der kurzzeitigen, Behandlung von Symptomen

mit nur kurzzeitiger Wirkung.

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