Die Ausleitungs und Umstimmungstherapien 

eine Unterstützung der körpereigenen Grundregulation

Was sind Ausleitungstherapien?

Ausleitungstherapien gehören zu den ältesten naturheilkundlichen Verfahren. In der Naturheilkunde werden sie genutzt, um den Organismus in seinen eigenen Regulationsprozessen zu begleiten und zu entlasten.
In meiner Praxis kommen unter anderem traditionelle Methoden wie der Aderlass sowie verschiedene Schröpftechniken zum Einsatz. Die Auswahl erfolgt individuell und orientiert sich an Ihrer persönlichen Situation.

Der Aderlass- Reinigung über das Blut

Der Aderlass ist eine traditionelle naturheilkundliche Methode, bei der eine definierte Menge venösen Blutes entnommen wird. Die Anwendung orientiert sich an Ihrer persönlichen Situation und erfolgt nach einem ausführlichen Vorgespräch.
Viele Menschen wählen den Aderlass, wenn sie sich Unterstützung bei allgemeinen Regulationsprozessen oder einem Gefühl innerer Belastung wünschen. In meiner Praxis wird er als Teil eines ganzheitlichen Ausleitungskonzeptes eingesetzt.
Diese Methode hat eine lange Geschichte und wird heute in der Naturheilkunde behutsam und individuell angepasst angewendet.

Schröpftherapie – Tradition trifft moderne Anwendung

Das Schröpfen zählt zu den klassischen naturheilkundlichen Ausleitungsverfahren. Dabei wird mit Schröpfgläsern ein Unterdruck auf der Haut erzeugt, der von vielen Menschen als wohltuender Reiz empfunden wird.

Behandlungsablauf

Behandlungsablauf

Keine Vorbereitung nötig-saubere, intakte Haut genügt

Anwendung meist am Rücken, Nacken oder Oberschenkeln

Massage mit Öl (z.B. Pfefferminzöl) zur besseren Gleitfähigkeit

Schröpfgläser werden bewegt (ziehen, schieben, kreisen)

Leichte Rötung, Einblutungen oder bläuliche Verfärbungen sind ausdrücklich erwünscht

Schmerzen können ein Hinweis auf belastete Körperregionen anzeigen

 

Wirkung & Ziel

Die Schröpfkopfmassage wirkt über mechanische Reize und sogenannte kutiviszerale Reflexe. Ziel ist eine tiefergehende Aktivierung des Immunsystems uns eine nachhaltige Heilung.

 

 

Formen des Schröpfens:

 

Methode

Beschreibung

 

Blutiges Schröpfen

 

Haut wird leicht perforiert, Blut tritt durch Unterdruck aus – Mikro-Aderlass

 

Trockenes Schröpfen

 

Gläser verblei ben auf der Haut, meist auf Headschen Zonen

 

Schröpfkopfmassage

 

Kombination aus Schröpfen & Massage – regt das Gewebe und

Immunsystem an

 

 

 

Indikationen für die Schröpftherapie (Anwendungsgebiete) 

  • Arthritiden (Gelenkentzündungen) 

  • Akne 

  • Asthma bronchiale 

  • Durchblutungsstörungen 

  • Kopfschmerzen 

  • Migräne 

  • Muskelerkrankungen – z. B. Myogelosen (knotenartige oder wulstförmige, klar umschriebene Verhärtungen in der Muskulatur; umgangssprachlich auch als Hartspann bezeichnet), Myalgien (Muskelschmerzen) im Bereich des Rückens 

  • Neuralgische Schmerzen (Nervenschmerzen) 

  • Rheumatische Gelenkerkrankungen 

  • Wirbelsäulenerkrankungen 

 

Kontraindikationen (Gegenanzeigen) 

  • Akute lokale Entzündung 

  • Beeinträchtigung der Hautsensibilität (Hautempfindlichkeit) 

  • Erhöhte Blutungsneigung – z. B. durch Antikoagulantientherapie (Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten) 

  • Frische Verletzungen, Sonnenbrand 

  • Hauterkrankungen – z. B. Psoriasis (Schuppenflechte) 

  • Hauttumoren 

  • Komplexes regionales Schmerzsyndrom (engl. Complex regional pain syndrome (CRPS); Synonyme: Algoneurodystrophie, Morbus Sudeck, Sudeck-Dystrophie, Sudeck-Leriche-Syndrom, sympathische Reflexdystrophie (SRD)) – neurologisch-orthopädisches Krankheitsbild, dem eine Entzündungsreaktion nach Verletzung einer Extremität zugrunde liegt und bei dem zudem die zentrale Schmerzverarbeitung in das Geschehen involviert ist; stellt eine Symptomatik dar, bei der es nach dem Eingriff zu starken Durchblutungsstörungen, Ödemen (Flüssigkeitseinlagerungen) und Funktionseinschränkungen sowie zur Überempfindlichkeit gegenüber Berührungen oder Schmerzreizen kommt; Auftreten bei bis zu fünf Prozent der Patienten nach distalen Radiusfrakturen, aber auch nach Frakturen oder Bagatelltraumen der unteren Extremität; frühfunktionelle Behandlung (Physio- und Ergotherapie), mit Medikamenten gegen neuropathische Schmerzen ("Nervenschmerzen) und mit topischen ("örtlichen") Therapien führen langfristig zu besseren Ergebnissen. 

  • Phlebitis (Venenentzündung) 

  • Thrombose (Gefäßverstopfung durch ein Blutgerinnsel, z. B. in den tiefen Beinvenen) 

  •  

Mögliche Komplikationen 

  • bläuliche Hautverfärbung 

  • Hämatombildung (blauer Fleck) 

  • Rötung 

  • Schwellung 

  • Schmerzen (muskelkaterähnlich) 

Ihr Weg zur Ausleitungstherapie
Gerne bespreche ich mit Ihnen, welche Methode für Ihre Beschwerden geeignet ist. Vereinbaren Sie ein kostenloses Vorgespräch – gemeinsam finden wir den passenden Weg zur Entlastung und Heilung.

Naturheilpraxis Erber

Zülpicher Straße 1

52349 Düren

 

Tel: 02421-9590155

 

E-Mail:

info@naturheilpraxis-erber.de

 

Praxiszeiten

Montag: 12:00 – 18:00

Dienstag: 08:00 – 19:00

Mittwoch: 08:00 – 13:00

Donnerstag: 08:00 – 19:00

Freitag: 08:00 – 19:00

Samstag: geschlossen

Sonntag: geschlossen


Notfallterminvergabe und Hausbesuche sind möglich.

An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Praxis geschlossen.

Steffi Erber - jameda.de